Nächste Vorstellungen

Zürich / Opernhaus
Don Carlo (Eboli)
4. (P), 8., 11., 18., 20., 27., 30. März, 9. April 2012


Wien / Staatsoper
Werther (Charlotte)
14., 17., 19., 22. April 2012


 

Premiere am Opernhaus Zürich

Don Carlo

Im richtigen Leben möchte man mit der Prinzessin von Eboli ja lieber nichts zu tun haben. Aber auf der Bühne dargestellt von Vesselina Kasarova bei ihrem Rollendebüt, ist sie eine Wucht. Aggressiver ist wohl noch nie ein Fächer geöffnet worden, nie haben Girlanden in ihrem sarazenischen Lied selbstverliebter gewirkt als hier. Herrisch, hämisch, berechnend wirkt sie in jedem einzelnen Ton, in jeder Geste, jedem Blick. Dass das so gut zur Geltung kommt, ist auch der Inszenierung zu verdanken, die es mit den Details sehr genau nimmt. ...

Susanne Kübler, Tages-Anzeiger, 6. März 2012

Premiere am Opernhaus Zürich

Don Carlo

Am Sonntag (4. März 2012) findet die Premiere von Sven-Eric Bechtolfs Inszenierung von Don Carlo statt. Die musikalische Leitung hat Zubin Mehta.

Die Eboli gilt als eine der schönsten und anspruchsvollsten Rollen Verdis für Mezzosoprane. In Schillers dramatischem Gedicht ist die Eboli „nur" eine der Nebenfiguren, Verdi macht sie in seiner Oper aber zu einer wichtigen Hauptrolle, auch wenn sie natürlich neben der Elisabetta den Platz der seconda donna einnimmt. Mehr zur Rolle der Eboli im Kommentar. VK

 

Premiere am Opernhaus Zürich

Don Carlo

Massimo Cavalletti (Rodrigo, marchese di Posa)
Anja Harteros (Elisabetta di Valois)
Vesselina Kasarova (La Principessa d'Eboli)

© Photo: Suzanne Schwiertz

 

Mitte März ...

... erscheint das Buch!

Die aus Bulgarien stammende Mezzosopranistin Vesselina Kasarova ist ein gern gesehener Gast auf den Bühnen der Welt. In dem Buch »Ich singe mit Leib und Seele«, das Mitte März auf der Buchmesse in Leipzig präsentiert wird, zieht sie im Gespräch mit Marianne Zelger-Vogt eine Bilanz ihrer bisherigen Karriere. Dabei wird schnell deutlich, dass Kasarova kein Jet-Set-Star ist, sondern eine Künstlerin, die ihre Rollen und ihr Leben als Sängern kritisch reflektieren kann.

Das Buch richtet sich an die große Fan-Gemeinde der Künstlerin und an alle, die sich für die Gesangskunst interessieren, insbesondere auch an Gesangstudierende und junge Sänger, denen es mit einer realistischen Darstellung der Chancen und Gefahren des Sängerberufs als Ratgeber dienen möchte. Ihnen allen vermittelt Vesselina Kasarova einen unverfälschten, faszinierenden Einblick in den Alltag eines Opernstars wie in die Höhen und Tiefen einer Künstlerexistenz.

Vesselina Kasarova: „Ich singe mit Leib und Seele". Über die Kunst, Sängerin zu sein. Gespräche mit Marianne Zelger-Vogt. ISBN 978-3-7618-2222-7. Bärenreiter-Verlag/Henschel-Verlag. 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag. € 24,95.

Bärenreiter Verlag

Buch

Die Zeitschrift Opernwelt wird in ihrer März-Ausgabe einen Vorabdruck des Buches bringen.

Leipziger Buchmesse (15. bis 18. März 2012)

Buchpräsentation

Die Buchpräsentation mit Vesselina Kasarova findet am 15. März (19:00 Uhr) in der Oper Leipzig statt.

Am 16. März (15:00) tritt Vesselina Kasarova in der Autorenarena der Leipziger Volkszeitung auf.

MDR Figaro überträgt am 16. März um 12:45 ein Live-Interview mit Vesselina Kasarova.

Am 17. März (20:05 Uhr) wird auch ein Interview mit Vesselina Kasarova im Opern-Magazin von MDR Figaro ausgestrahlt.

 

Interview ...

... im Fono Forum

Das Fono Form bringt in seiner April-Ausgabe (Erscheinungsdatum 14. März 2012) anlässlich der Veröffentlichung des Buches "Ich singe mit Leib und Seele" ein Interview mit Vesselina Kasarova.

Radioübertragung

8. Schaffhauser Meisterkurse

Das Galakonzert bei den 8. Schaffhauser Meisterkursen wird am 27. März 2012 (22:30 Uhr) von Radio DRS2 übertragen. Vesselina Kasarova sang Berlioz' Les Nuits d'été, begleitet vom grossen Schweizer Pianisten Werner Bärtschi.

 

Opernhaus Zürich

Künstlergespräch

Am Samstag, 31. März 2012 (15:30 - 16:30 Uhr) findet im Foyer (1. Rang) des Opernhauses Zürich ein Künstlergespräch mit Vesselina Kasarova statt. Das Gespräch führt Michael Küster.

 

Ich fühl' mich gut ...

... ich steh' auf Berlin!

Vesselina Kasarova sang die Titelrolle in Carl Heinrich Grauns MONTEZUMA im Schillertheater:

... Vesselina Kasarova ist mit ihrem ausgewogenen, dunklen Mezzo für die Titelrolle wie geschaffen.

© Der Tagesspiegel / 28. Januar 2012 / Udo Badelt

... Dass der Aztekenkönig in dieser Aufführung so weltfremd wirkt, liegt auch an der grossartigen Vesselina Kasarova mit ihrem voluminösem Mezzosopran, die die Rolle - ursprünglich für einen Kastraten gedacht - so mit selbstmitleidiger Emphase füllt, dass dem Zuhörer dieser Herrscher nur leid tun kann.

© Berliner Zeitung / 28., 29. Januar 2012 / Clemens Haustein

... Aber die Damen! Wer von ihnen auch nur die paar Schritte an die Rampe trat, nahm die Hörer gefangen - und dies mit Arienwürmern von oft ungeheurer Länge und Kniffligkeit. Vesselina Kasarova (Mezzo) als Montezuma lieferte sich mit Anna Prohaska, der Geliebten, und ihrem hohen, leicht dahinschwingenden Jubelsopran vokale Auseinandersetzungen der denkwürdigsten und friedlichsten Art.

© Berliner Morgenpost / 28. Januar 2012 / Klaus Geitel

Vesselina Kasarova musizierte wieder mit THE ENGLISH CONCERT unter Harry Bicket:

Klangrausch: Vesselina Kasarova

... betritt Vesselina Kasarova das Podium. Sie trägt Hosen, ihre Haare sind zu einem kurzen Zopf gebunden - wohl um zu betonen, dass sie eine Kastratenrolle verkörpern wird. Ihre hoch emotionale Art, Händel-Arien zu singen, ist jedoch von allen ängstlichen Versuchen frei, sich der historischen Aufführungspraxis anzupassen. Zu Recht, denn diesem herrlichen, vollkehligen, silbern bis altgold glänzenden und in der Tiefe mit männlicher Klarheit überraschenden Mezzo, dem sich das Ensemble sofort geschmeidig anpasst, muss man einfach alles glauben.

© Der Tagesspiegel / 18. Januar 2012 / Carsten Niemann

 

... und auf Hannover!

Zartbitterer Zauber

Vesselina Kasarova und The English Concert bei Pro Musica

Was für eine Stimme: Wenn Vesselina Kasarova den NDR Sendesaal mit ihrem fundierten Mezzo fast flutet, dann könnte sie Alcina sein, die Zauberin. Aber sie singt dann doch die Arien des vorübergehend betriebsblinden Ritters Ruggiero. Im Internet lässt sich nachlesen, wie Stimmfreaks darüber debattieren, ob und wie die gebürtige Bulgarin dem androgynen Charakter dieser Hosenrolle gerecht werde. Beim Pro-Musica-Konzert vergaß man, wer da welche grünen Wiesen besingt, und gab sich dem zartbitteren Zauber der Musik hin. Und wurde am Ende damit belohnt, dass Kasarova diese Arie als Zugabe wiederholte: noch gelöster, noch fließender, noch einschmeichelnder.

... Aber wenn Vesselina Kasarova ihre Stimme erhob, war das alles sowieso mehr Background als Begleitung. Die herbe Schönheit der tiefen Töne, die strahlende Höhe, der fließende Übergang zwischen den Registern und die wohlüberlegte Gestaltung ließen die Händel-Arien wie kleine Miniopern erstrahlen. Ganz ohne Theatralik, aber dafür mit eloquenter Überzeugungskraft.
Wie vielseitig Vesselina Kasarova ist, hat sie in Hannover auch schon mit Berlioz und Rossini bewiesen (und Offenbachs kessen Töne gibt es auf CD). Mit Rossini kommt der Mezzosopran im Frühsommer wieder nach Hannover: als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla". Auf diesen Festlichen Opernabend in der Staatsoper darf man sich freuen.

© Hannoversche Allgemeine Zeitung / 17. Januar 2012 / Rainer Wagner

 

Liederabend im Grazer Stephaniensaal

Empfindsamkeit und schillernde Sinnlichkeit

Vesselina Kasarova eröffnete die Liederabendreihe

Ihr bisweilen leicht guttural klingendes Timbre gibt einen Hinweis auf ihre slawische Herkunft, zu der sie sich leidenschaftlich bekennt. Mit zwei von Krassimir Kyurkchiyski arrangierten bulgarischen Volksliedern ("Ya kazhi mi" und "Kalimanku, Denku") untermauerte Vesselina Kasarova im Zugabenteil ihre Heimatliebe und ihre These, dass sich in dieser Folklore "unsere bulgarische Seele" manifestiere.

Herzblut verströmte die bulgarische Sängerin beim Auftakt des Liederabendzyklus des Musikvereins für Steiermark auch beim russischen Teil. Bei Liedern von Sergej Rachmaninow und Peter Iljitsch Tschaikowski konnte sie auch das beträchtliche dramatische Potenzial ihres fülligen Mezzosoprans ausspielen, dem eine pastose Tiefe ebenso zu Gebote steht wie eine schlagkräftige Höhe. Formt die Operndiva auch das eine oder andere Lied zum Miniaturdrama, so tut sie dies doch stets mit sicherem Geschmack innerhalb der Gattungsgrenzen.

Dem Ausdrucksreichtum ihres samtig schillernden, sinnlichen Mezzosoprans scheinen ebenso wenig Grenzen gesetzt zu sein wie dem Farbspektrum ihrer mit souveräner Technik geführten Stimme. Schon im ersten Teil, bei Liedern von Robert Schumann und Johannes Brahms, beeindruckte die von Charles Spencer am Flügel feinfühlig unterstützte Sängerin mit der Empfindsamkeit ihres Vortrags, der jeden Ton und jedes Wort mit Bedacht formt und über kein noch so kleines Detail achtlos hinweggeht.

© Kleine Zeitung / 4. November 2011 / Ernst Naredi-Rainer

 

www.kasarova.com

Online, aber ...

... leider noch nicht vollständig und zum Teil nur provisorisch! Die Website wird aber laufend ergänzt.

 

VERY SPECIAL THANKS

Inma und Michell (Smorg)

Das Neueste gibt es mit Sicherheit bei Michell (Smorg)! Inma Gomez hat ihren Blog leider eingestellt.